(f)lower-power-parade

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Auch an diesem zweiten Sonnabend im Juli des Jahre 2005 und eine Woche noch "Live 8" in Berlin: keine "Love-Parade" mehr.

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Zur Erinnerung an den Beginn der damals noch rein westdeutschen öffentlichen Geburtstagsparty für Matthias Roeingh - der heute auf den Tag genau 45 Jahre alt wird [1] - auf dem Kurfürstendamm eines noch geteilten Berlins: ein Auszug aus einem "In-Memoriam-Text" aus dem inzwischen auch eingestellten Techno-Szene-Blatt "Frontpage":

"Ein Jahr zuvor gab es in London den ersten Summer of Love und die ersten Acid-House-Partys. Auch in Deutschland gab es eine klitzekleine Acid-House-Szene. In Berlin wurden die ersten Partys in der Turbine Rosenheim gefeiert und einer der ersten DJs der Szene war Dr. Motte, der auf die Idee kam, die Love Parade als Demonstration für "Friede" (für Abrüstung), "Freude" (für die bessere Völkerverständigung durch Musik) und "Eierkuchen" (für gerechte Verteilung von Nahrungsmitteln) anzumelden. Das Ganze war eine riesiger Spaß: 150 Leute und ein Truck fuhren als kleine, seltsam belächelte Truppe über den Kurfürstendamm und tanzten zu ihrer Musik."

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Als am 7. Juli 1990 die ganze Sache unter dem Motto: "The Future is Ours" wiederholt wurde, waren es schon weit über Tausend Teilnehmer. Und am Abend legten im UFO-Club neben Dr. Motto auch Jonzon, Rok und Tanith auf. Es gab ein "Full-House".

Im "vol.3" am 6. Juli 1991 dann die schon fast historisch zu nennende "Open-House-Party" in der Baustelle zur Halle Weissensee. Dieses Mal sind auch Kid Paul, Marc Spoon, Sven Väth und Westbeam mit dabei. Und es gab fürs Auflegen ein "Handgeld": DM 200.- pro Nase.

[1und mit seinem Anfang der 90er angenommenen Künstlernamen Dr. Motte Karriereauf gemacht hat