DayByDay: SAP "approved"

Nein, nicht was Sie denken, wenn Sie auf Grund dieser Überschrift diese Kolumne aufgemacht haben - wir waren und werden auch in Zukunft alsbald keine SAP-Anwender oder -Enabler werden.

Aber der Philosophie von SAP-Chef Kagermann im
ZD-Net.de Interview von Dawn Kawamoto und Dan Farber [1] ist zuzustimmen, dass es eine Software geben sollte, die weniger versucht "mit netten Funktionen daherzukommen, die ganz schön sind und hie und da sogar die Produktivität steigern", sondern deren Hauptaufgabe es sein müsse, "das Geschäft am Laufen halten". "Ich glaube", so Kagermann, "man kann sich vom Nebensächlichen zum Entscheidenden vorarbeiten, in die entgegen gesetzte Richtung funktioniert es jedoch nicht."

Worauf er mit der Frage konfroniert wird, was er denn von Blogs und Wikis halte.

Und Herr Kagermann antwortet: "Prinzipiell halte ich sie für gut, denn Menschen teilen so Informationen und Wissen, was ich immer gut finde. Es bleibt allerdings die Frage nach der Qualität all dieses Wissens. Ich betrachte das lieber aus der Ferne. Es muss einen Verantwortlichen geben. Wenn so etwas in Bereichen überhand nimmt, die für die Kunden kritisch sind, bin ich der Ansicht, dass man sich besser auf die Ressourcen des eigenen Büros verlässt."

Mit diesem Zitat [2] verabschiedet sich für heute der Verantwortliche für "DayByDay" in Stellvertretung weiterer eigener Stellungnahmen, die er stattdessen auf sogleich zwei Podien im Rahmen des Mitteldeutschen Medientreffens in Leipzig zu den Themen Handy-TV und
HDTV vorgetragen hat.

WS.

[1Erstmals online gestellt am 08. Mai 2006, 10:55 Uhr

[2Heraushebung durch den Herausgeber