Hochkultur in High-Def, 16:9, 5.1

Da stehen sie nun: Auf dem Pressefoto zur Voraufführung des neuen Programms "Monumente der Klassik", das ab dem 22. Juli auf den Kanälen von der Deutschen Welle [DW] TV auf Sendung gehen wird [1]. Sie haben es so gewollt - und gekonnt, die verantwortlichen Herren...

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... von links nach rechts:
- Rolf Rische, Projektleiter, DW ;
- Dr. Gero Schließ, Programmdirektion, DW;
- Erik Bettermann, Intendant, DW;
- Kent Nagano, Dirigent;
- Andreas Richter, Orchesterdirektor, DSO [2];
- Christoph Lanz, Fernsehdirektor, DW.

Dass das Foto vor und das Ganze in einem Kino stattfand...

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hatte seinen besonderen Reiz, zumal in diesem Kino die ersten Bilder der neuen Produktionen mit einem digitalen Projektor ausgestrahlt wurden, das Kino selbst aber mit seinen dekorativen Versatzstücken auf die Spuren der der "Klassik" verweist. Ein Spannungsfeld von besonderem Reiz und Charm.

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Wie immer man auch das Gesamtwerk dieser neuen Produktionen beurteilen wird, es gehört schon eine grosse Portion Mut und ein ganz gehöriger Mitteleinsatz dazu, so etwas heute überhaupt noch "stemmen" zu wollen.

Dass es dazu gekommen ist, ist sicherlich neben den hier Genannten auch dem nimmermüden Jan Mojto zu verdanken, der die Unitel/Classica erst 2004 übernommen und seit dem letzten Jahr auch mit neuen Produktionen begonnen hatte.

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Die Unitel hat sich bereits in den 60er Jahren mit "Musik zum Sehen" einen Namen zu machen versucht und schon sehr früh mit den neuen Medien-Technologien vertraut gemacht.
 [3]

In der nachfolgende zitierten Presseerklärung wird dann von der "Kameralegende" bis zum "Stardirigenten" alles aufgeboten, was Rang und Namen hat. Es ist gerade so, als wolle man den "Klassikern" des Musikschaffens mit der eigenen Kreation wirklich ebenbürtig gegenübertreten. Also haben wir dieser Publikation noch einige "Starfotos" beigefügt - mit einem freundlichen Gruss an alle Beteiligten!

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Sechs Meisterkomponisten, sechs Symphonien, ein Spitzenorchester und sein Stardirigent - das sind die Hauptzutaten für ein außergewöhnliches Klassik-Menü auf DW-TV: "Kent Nagano dirigiert Monumente der Klassik“ ist eine in mehrfacher Hinsicht herausragende Musikdokumentation, realisiert im Rahmen der Kooperation der Deutschen Welle [DW] mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin (DSO).

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Die sechsteilige Produktion stellt herausragende Werke der Musikgeschichte und ihre Schöpfer vor. Passend zum Mozart-Jahr startet die Reihe im deutschen Auslandsfernsehen mit der Symphonie Nr. 41, der Jupiter-Sinfonie, von Wolfgang Amadeus Mozart. Es folgen die Symphonie Nr. 3 (Eroica) von Ludwig van Beethoven, Robert Schumanns Symphonie Nr. 3 (Rheinische), Johannes Brahms’ Symphonie Nr. 4, Anton Bruckners Symphonie Nr. 8 sowie Eine Alpensinfonie von Richard Strauss. Präsentiert werden die Werke von Stardirigent Kent Nagano und dem international erfolgreichen DSO Berlin. Die Konzerte wurden in der Philharmonie Berlin aufgezeichnet.

Eine Besonderheit der Fernsehproduktion: Trickfilmsequenzen, die Geschichten aus dem Leben der Meisterkomponisten erzählen, unterhaltsam und historisch fundiert. Darüber hinaus brechen auch die Konzertaufnahmen und Reportageteile mit der Ästhetik üblicher Klassikprogramme. Ferngesteuerte Kameras, Krankameras und schnelle Schnitte etwa sind Stilmittel, wie sie bisher vor allem aus dem Popbereich bekannt sind. Sie sorgen für neue Perspektiven und eine zeitgemäße Anmutung. Auf diese Weise sollen auch jüngere Zuschauer angesprochen werden, die sich bisher nicht oder nur wenig für Klassische Musik interessieren.

DW-Intendant Erik Bettermann:

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"Klassische Musik ist seit jeher ein exzellenter Botschafter Deutschlands in aller Welt und sie ist ein wesentlicher Aspekt europäischen Kulturguts. Die mit Kent Nagano und dem DSO realisierte DW-TV-Reihe fügt sich auf ideale Weise in den Kulturauftrag des deutschen Auslandsrundfunks. Mehr als das: Die Monumente der Klassik sind ein Glanzlicht von herausragender Qualität - nicht zuletzt durch die Zusammenarbeit mit renommierten Partnern. Deshalb werden wir sie unserem weltweiten Publikum multimedial darbieten."

Für die Produktion der Reihe hat DW-TV ein erfahrenes Produktionsteam zusammengestellt: Regie führen Oliver Becker und Ellen Fellmann, die bereits durch außergewöhnliche Musikdokumentationen auf sich aufmerksam gemacht haben.

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Auch Produzent Bernhard Fleischer ist auf den Klassikbereich spezialisiert, seine Produktion "Anna Netrebko - The Woman, The Voice" gehört zu den erfolgreichsten Klassik-DVDs. Tonmeister Martin Sauer wurde bereits mit fünf Grammys ausgezeichnet. Chefkameramann Henning Brümmer hat mit Regisseuren wie Werner Herzog, Christoph Schlingensief und Hollywood-Kameralegende Michael Ballhaus gearbeitet. Die Trickfilmsequenzen realisiert Martin Mißfeldt, ein Meisterschüler des deutschen Künstlers Georg Baselitz. Drehbuchautor Rolf Rische hat als TV-Redakteur, Dokumentarfilmer und Fiction-Autor genreübergreifende Erfahrung.

Gedreht wurde im "High Definition Standard" (1920 x 1080 Bildpunkte im Format 16:9). "Dies ermöglicht Bilder in Kinoqualität", so Projektleiter Rolf Rische.

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Zusätzlich zu den Fernsehsendungen wird eine DVD-Reihe produziert, die über die Musikdokumentationen hinaus Mitschnitte aller vorgestellten Symphonien in voller Länge enthält. "Die DVD offeriert die Klassik-Produktion im exzellenten ’Dolby Digital 5.1 Surround’-Ton. Das setzt den Zuhörer praktisch mitten ins Konzertgeschehen hinein", verspricht Rische.

[1und dann nochmals gesondert besprochen werden wird

[2Das Deutsche Symphonie Orchester Berlin und seinen Direkt können Sie kennenlernen unter www.dso-berlin

[3Mir ist dieses Motto erstmals in den frühen 80er Jahren in Paris bekannt gemacht worden: Im Auftrage der "cip-video-Produktion" in Paris entstand 1983 der erste eigene "Burning Bartók" genannte "Classik-Clip" mit dem Allegretto aus dem Streichquartett No 1, Opus 7 - im Rahmen einer Reihe, die "Musique pour les yeux" hiess.