A Berlin Catch 54: Delisco

Eines von diesen Künstler-A-B-C-D’s:
Das erste Mal in Berlin,
das erste Mal in Deutschland,
das erste Mal in Europa:
Delisco .

Viele kennen ihn - in Las Vegas. Aber in Berlin?

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Zwei Abende mit einem von drei Programmen in einem intimen Kreis von Freunden und Eingeweihten: ein riesen Auftritt auf der Studio54-Bühne im Stilwerk in Berlin-Charlottenburg.

Und ein grosses Risiko. Am ersten Abend spielten Mexiko gegen Angola. Da war es auch noch einigermassen voll. Aber am zweiten Abend spielten Italien gegen die USA ... [1]

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Selbst alle Einladungen an wichtige Vertreter der deutschen regionalen wie nationalen Investorenförderung wurden trotz Freikarten von diesen nicht beachtet. Vegas ist wohl an einem Wochenende doch einfach zu weit weg...

Für die aber, die gekommen sind, war es ein grosses Vergnügen zu erleben, wie es dem Künstler und seiner Truppe gelingt, aus dieser intimen Lounge-Situation kurzfristig einen "Hexenkessel" zu machen.

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Dabei hätte die Akkustik gar nicht sooo laut, das Micro weniger übersteuert, die Lichtregie präziser und das Promo-Video einfach wegfallen können. In einer so fast intimen Situation wie dieser hätte ein wenig "Weniger" noch ein gutes Stück "Mehr" sein können.

Denn der noch junge und doch schon erfahrene Künstler verfügt über wahrlich Alles, was er in seinem Beruf notwendigerweise braucht. Und vielleicht wird er alsbald noch "mehr" sein als einer der vielen anderen Guten.

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Denn: Er ist ein Guter. Einer, der durch sein Können ebenso ankommt wie er uns durch sein Authentizität anspricht. Und eben diese gilt es, durch all die hohe Kunstfertigkeit auch weiterhin hindurchscheinen zu lassen. Jeden Abend neu.

Vielleicht, so erhofft sich der Rezensent, ist in diesem Sinne auch das erste Europa-Gastspiel in Berlin mehr als nur ein erster "Gig", sondern ein hiesiger "Kick-Off" in die nicht nur US-amerikanische Strato-Sphäre einer noch grossen Künstlerlaufbahn.

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PS.: Einen Monat vor diesem ersten Gastspiel, am 19.April 2006 um 10.36 AM, hat sich der Künstler auf seiner oben zitierten Web-Seite an sein Publikum gewandt und geschrieben:

I need your help. You may notice that we have posted Burnlounge links all over the site. Please visit this site, register, watch the commercial, and buy music if you’d like. I have been plugging it for the last week or so and I don’t think people really understand what it is. It is the colest thing ever, trust me! I am so excited because this is a way that you can help me move forward with my recording career, build an excellent word of mouth, stay connected with all of my friends and fans, and we all make money at the same time. Burnlounge is the wave of the future it is for Artist as well as the fans. I am opening this forum for all of you to ask any questions for your understanding and involment because it won’t be a success without you...please take a look and post a message I will be checking in here to respond. Thank you!

Erstaunlich an der ganzen Sache ist, dass dieses Plädoyer für die neuen Möglichkeiten, Musik zu kaufen, keine eigene "Buy Me" Strategie mit implementiert zu haben scheint. Zumindest stösst man beim Besuch der BURNLOUNGE/delisco - Seite im Interpreten-Alphabet zwar auf "Delirious" und auf "Della Reese" aber zwischen diesen Namen auf keinen "delisco". Auch Hörproben sind dort, anders als auf der Homepage des Künstlers - keine zu hören.

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[1Und kam trotz Überzahl von am Schluss 10 gegen 9 Spielern [sic!] nicht über ein "Einsbeide" hinaus: Ein Erfolg für die USA? Auf jeden Fall ist damit die Tür ins Achtelfinale noch offen geblieben.