Tagen im Quadrat: Der DJV in Mannheim [II]

Hier ein Pausen-Blick in den "Musen"-Saal - vom eigenen Delegiertenplatz aus.

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Wie bereits am Schluss der Darstellung der Ereignisse des Vortages erläutert, soll hier ganz bewusst auf die Beschreibung aus dem Innenleben einer solchen Veranstaltung verzichtet und allenfalls auf die Blogs Anderer verwiesen werden, die an diesem Punkt auch einen anderen Weg gehen wollen. [1]

Auch die nachfolgenden Fotos wurden so ausgewählt, dass sie nur jene Personen ins Licht rücken,

- die damit als die ausgewiesenen Führungspersönlichkeiten eh’ werden leben können,

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- oder ausdrücklich angesprochen wurden,

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- oder in einer Gruppe von mindestens 3 Personen dargestellt worden sind.

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Ebenfalls in Fortsetzung des am Vortag Gesagten sei auf die Erklärung des Verbandstages "Gegen wachsenden Rechtsextermismus" hingewiesen. [2]

Da diese zwar einmütig, aber dennoch nicht ganz einstimmig beschlossen wurde, wird versucht werden, demnächst an dieser Stelle auch dieser Minderheiten-Meinung zu diesem Thema nochmals Ausdruck zu verleihen.


PS. Es war eine nicht einfache Entscheidung, die Nominierung zur Teilnahme am Verbandstag auch wirklich anzunehmen. Das lag nicht nur an dem bis kurz vor dem Wochenende ungeklärten Status oder an der Tatsache, dass es angeblich in Mannheim kein Hotel mehr zu finden gab un stattdessen jeden Tag der Weg nach Ludwigshafen in die Gartenstadt angetreten werden musste - was auch seinen Reiz hatte, da auf diesem Weg der alte Arbeitsplatz aus den Jahren 1984 - 1987 unmittelbar neben der hochgebauten Schnellstrasse immer wieder auftauchte - nein: Das eigentliche Problem war die Überschneidung mit dem ersten deutsch-französichen Mediendialog in Berlin:

LA CONCENTRATION DES MEDIAS A L’ERE DU NUMERIQUE
QUELLE PREVOYANCE POUR LE MARCHE ET LE CITOYEN ?

Und das umso mehr, als dieses eine hervorragende Gelegenheit gewesen wäre, endlich viele alte Bekannte nach dem Weggang aus Paris wieder einmal persönlich begrüssen zu dürfen, allen voran Isabelle Bourgeois vom Centre d’information et de recherche sur l’Allemagne contemporaine CIRAC.

Während der Medienpartner Digitalmagazin die Lektüre des Rückblicks auf diesen Mediendialog nur gegen Gebühr anbietet, kann im Netz zumindest die zusammenfassende Pressemitteilung vom 9. November 2006 ohne weitere Zugangsschwellen nachgelesen werden. [3]
Am 11. November 2006 wird eine weiterer Bericht im Rahmen der Deutschlandfunk-Reihe: "Markt und Medien" ausgestrahlt.

[1Siehe zum Beispiel: Man sieht sich doch immer wieder gern auf BURKS ONLINE vom 09.11.2006, sowie die Texte aus der Recherchegruppe.

[2Da der Link zu dieser "Mannheimer Erklärung" zumindest am 9. November 2006 mit technischen Fehlern behaftet war, sei diese Erklärung hier nochmals im vollen Wortlaut wiedergegeben:

08. Nov. 2006 - Der DJV-Verbandstag 2006 hat am heutigen Mittwoch in Mannheim an alle Journalistinnen und Journalisten appelliert, sich noch kritischer mit dem Rechtsextremismus auseinanderzusetzen. In der so genannten Mannheimer Erklärung verurteilten die Delegierten „den wachsenden Rechtsextremismus und zunehmende rechtsradikal motivierte Straftaten“. Sie forderten, dass die deutschen Medien stärker als bisher über Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit aufklären sollen. Der Vermittlung demokratischer Werte müsse mehr Platz und Sendezeit eingeräumt werden und Rechtsextremismus durch Berichterstattung entlarvt werden. Nur so könne vermieden werden, dass sich rechtsextremes Gedankengut weiter schleichend ausbreitet.

Bundesvorsitzender Michael Konken verurteilte in diesem Zusammenhang auch Einschüchterungsversuche von Rechtsextremen gegenüber kritischen Journalisten. Erst am vergangenen Wochenende war in Brandenburg die Journalistin Andrea Röpke von Neonazis attackiert worden. „Die Strafverfolgungsbehörden sind in der Pflicht“, forderte Konken. „Kritische Journalistinnen und Journalisten dürfen nicht zum Freiwild der Nazis werden.“

© Deutscher Journalisten-Verband (DJV), Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin

[3Und wer diese Pressemitteilung lieber auf der Seite der Thüringer Landesmedienanstalt TLM nachlesen will, der kann bei dieser Gelegenheit sich auch gleich noch bis zum 27. November 2006 auf die Position der/des Direktorin/Direktors bewerben.