(K)eine Entwickler-Preis-Verleihung

[...] am 13. Dezember, wird in der Lichtburg in Essen der diesjährige Deutsche Entwicklerpreis verliehen. Die Moderation der feierlichen Gala und der Preisverleihung vor über 800 Besuchern übernimmt die bekannte Moderatorin Miriam Pielhau. Miriam Pielhau, die bereits die Sendung taff sowie die Oscar-Verleihung auf Pro7 präsentierte, befasste sich bei dem Spielesender NBC GIGA ausführlich mit Computerspielen und war zuletzt Laudatorin bei der Verleihung der Eins Live Krone - Deutschlands größtem Radiopreis. Derzeit moderiert sie Sendungen auf Pro 7 und Eins Live.

Infos über Miriam Pielhau gibt es unter www.miripielhau.de.

Der Deutsche Entwicklerpreis wird an deutsche und internationale Entwickler von Computerspielen verliehen, die innerhalb eines Jahres - im Zeitraum vom 16. Oktober 2005 bis zum 31. Oktober 2006 - erfolgreich ein PC-, Konsolen- oder Mobilespiel auf den Markt gebracht haben. Der kommerzielle Erfolg ist hierbei aber nicht entscheidend. Ausschlaggebend sind innovative neue Spielideen, neue technische Innovationen, ein exzellentes Interface und spielerische Qualitäten, die bei der Bewertung mit einfließen.

Unter http://www.deutscher-entwicklerpreis.de/ gibt es alle Informationen sowie die Anmeldung zum Deutschen Entwicklerpreis 2006, um an der Verleihung vor Ort teilzunehmen.

Wir freuen uns auf eine tolle Veranstaltung, denn:
"Computerspiele begeistern Menschen!"

Ihr

Stephan Reichart
Aruba Studios GmbH
Frintroper Straße 453
45359 Essen

Nachtrag 1: Es lohnt sich wirklich, die oben als Link angesagte Seite zu besuchen. Der Veranstalter hat es geschafft, sehr schnell und klar die Liste der Gewinner einzuspielen und in den Formulierungen vom Präsens ins Imperfekt umzuschalten. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit in diesem Geschäft und doch geschieht dieses auch heute noch so selten, dass es durchaus einer "lobenden Erwähnung" verdient.

In diesem Zusammenhang lohnt es sich auch, nicht nur die Gewinner-Fotos anzuschauen, sondern ins Archiv zu gehen oder einen der hiernach zitierten Links zu aktivieren. Hier finden sich Fotos aller Art (selbst solche, die mit dem Handy aufgenommen wurden). Die "bunte Mischung" der Bilder - die auch als Slide-Show angesehen werden kann - gibt einen durchaus sympathisch wirkenden Einblick in diesen Abend [1]. Das Album besteht aus den Gruppen
1,
2,
3,
4,
5,
6,
7 und
8, die hier als Links aktiviert werden können.


Nachtrag 2:

Es gibt Tage - wie diesen - an denen alles was als sicher gegolten haben mag, plötzlich nicht mehr zu gelten scheint.

Das beginnt mit dem Platzen von fest zugesagten Terminen ...

- der zum Mittagessen angesagte Gast erschien - nach einem ersten missglückten Versuch - wiederum nicht
- ein für den frühen Abend "Unter den Linden" in Berlin avisierte Termin muss kurzfristig auf die Folgewoche verlegt werden

... und die aufgrund dieser verabredeten Termine nicht genutzen Alternativen - wie das oben genannnte Ereignis - können jetzt so kurzfristig nicht mehr besucht werden.

"Stattdessen" kommte zu ganz anderen unerwarteten Ereignissen:
- es klingeln plötzlich Leute im Buero an, die sich vorab nicht einmal mit dem Namen vorgestellt haben. Es sind gleich zwei Vertreter, ein Mann und eine Frau, von einer Telefongesellschaft, die der DTAG den Markt streitig machen will.
Der redegewandtere Mann - oh, uns macht das Verkaufen Spaß und wir wollen sie keineswegs behelligen und wir haben heute eh’ schon einen guten Umsatz gemacht und... - gibt aber auch am Ende seines auf dem Flur gehaltenen Vortrages seine Identität nicht Preis, sondern schickt dafür seine bis dahin stumm gebliebene Assistentin vor. Und die Unglückliche nestelt so lange an ihrem silberfarbenen Visitenkartenschächtelchen herum, dass es einem schon fast Leid tut, sie bei Ihren Bewegungen zu beobachten. Als sie die Karte überreicht, steht darauf der Name "Schamberg". Oh, God ...
- Es treffen ganz unerwartete persönliche Mails ein und sie bedeuten einem eine grosse Erleichterung und Bestätigung für in der Vergangenheit getroffene Entscheidungen, die sich jetzt, sehr viel später als die richtigen erwiesen haben.
- Es kommt eine telefonische kurzfristige Einladung zum Besuch eines "Grusicals", eines Vampir-Musicals im Berliner Theater des Westens, von dessem Eröffnung bereits letzte Woche die Rede war, da an dieser auch der Berliner Bürgermeister teilgenommen hatte.
- Es kommt zu Anrufen bei den "Lost-&-Founds"-Fundbüros an den Flughäfen in Paris und Berlin die bestätigen, dass der eigene Mantel auf der letzten Flugreise von Paris nach Berlin nicht verloren gegangen, sondern mit voller Absicht entwendet worden ist.
- Und dann kommt es bei der Suche nach der richtigen Rufnummer auf dem Flughafen Schoenefeld zu einem Blick auf die URL eines aus eigener Flugpraxis bekannten Fliegerclubs. Und die vermeldet beim Öffnen sogleich zum Einstieg und unübersehbar den unerwarteten wie unerklärlichen Absturz eines Piloten und eines Fluglehrers, der persönlich bekannt war. [2]

Es mag sein, dass in einem "normalen" Firmen- wie Fach-Journal solche Umstände nie auftauchen und zum Gegenstand der Veröffentlichung gemacht werden. Aber diese letzte Meldung avancierte nach all den vorangegangenen Irritationen sofort zum mit Abstand wichtigsten Ereignis des Tages (auch wenn der Absturz auf dem 18. September 2006 zurückgeht). So sehr, dass es einem die eigene Stimme verschlägt und stattdessen die eines Bert Brechts aus dem dänischen Exil An die Nachgeborenen zitiert werden soll:
Wirklich, ich lebe in finsteren Zeiten!
Das arglose Wort ist töricht. Eine glatte Stirn
Deutet auf Unempfindlichkeit hin. Der Lachende
Hat die furchtbare Nachricht
Nur noch nicht empfangen.

[1Vielleicht mit der Ausnahme der Bildes 8041, in dem auf einem Screen gleich ganze Hundertschaften von getöteten Spielfiguren numerisch ausgewiesen werden.

[2Siehe dazu auch: ILA 2004
Private call for pilots!