BLZ im Blog

Aktueller Anlass dieses Beitrages ist die "In eigener Sache" abgegebene BLZ-Erklärung "Über die Blogs der Berliner Zeitung".

In der Nummer 14 vom 17. Januar 2007 wird auf der "Media"- [1]
Seite 34 ein Text unter dem Titel "Von Popmusik bis Politik" den Lesern angeboten den wir ihnen hier [2] nur als LINK zur vollständigen Einsicht angedeihen lassen können - zumindest solange dieser Link noch freigeschaltet sein wird. [3]

Freiwillige vor!

Eigentlich muss man Mitleid haben mit den Autorinnen und Autoren dieses Blattes, die sogar auf der Seite 1 mit einem eigenen Hinweis auf die Seite 34 unter der Überschrift: "In eigener Sache: Blogs unserer Autoren" angetriggert wurden.

In der Nachfolge zu dem hier zitierten Text [4] werden die Fotos der "Fünf Autoren" veröffentlicht [5]. In der Print-Ausgabe zuerst die Männer und darunter auch die Damen. In der Online-Ausgabe müssen die hübschen Frauen-Portraits an oberste Stelle herhalten: Abini Zöllner, Feuilleton-Redakteurin; Wiebke Hollersen, Berlin-Reporterin und dann die Männer: Holger Schmale, politischer Korrespondent; Jens Weinreich, Leiter des Ressort Sport.

Der in der Printausgabe benannte Feuilleton-Redakteur Jens Balzer war am 18. Januar in dieser Liste der fünf Autoren mit seinen "Exklusiven Beiträgen" nicht zu finden. Vielleicht hat er sich ja schon zu Herzen genommen, was die Kollegen aus der "WAZsolls"-Redaktion am 17. Januar 2007 in ihrem Blog geschrieben haben:

Übrigens, wir sind hier im lokalen WAZ-Bereich auch nur ein kleines überschaubares Häufchen von milde belächelten Online-Enthusiasten. "Was spielt ihr da eigentlich immer im Internet rum? Arbeitet lieber!" [6]

[1Es ist durchaus interessant zu sehen, wie sich Print- und Online-Ausgabe in signifikanten Kleinigkeiten voneinander unterscheiden. Die "Media" überschriebene Seite 34 der Zeitung wird Online als die "Medien"-Seite zitiert - genauer gesagt: apostrophiert.
Ein anderes Beispiel ist das gute Aufmacher-Foto von Reuters über den Herrn Hartz - der wie die STUTTGARTER NACHRICHTEN heute schreiben, nicht im Namen des Volkes sondern von Volkswagen verurteilt werden wird ("Nein, dieses Urteil wird nicht im Namen des Volkes gesprochen sondern im Namen von Volkswagen")- das in der Online-Ausgabe in seiner verkürzten Form

all rights reserved

nicht so richtig zur Geltung kommen konnte, im Gegensatz zur Printausgabe:

all rights reserved

[2aus guten Gründen ;-)

[3Die Adresse dieses Links - der mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch alsbald abgeschaltet sein wird - lautet:
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2007/0117/medien/0048/index.html

[4bei dem es sich ja nun nicht um einen Autorenbeitrag sondern eine Erklärung der Zeitung selber handelt und von daher nun auch wahrlich bei ihrer Wiedergabe keine Rechte verletzt werden können ...

[5Siehe Blogger-Regel # 2: "Blogger sollten sich zeigen"

[6Der Hinweis auf diesen Blog stammt übrigens von Robert Basic und seinen nächtlichen Reflektionen über den Weg der Journalisten in die Digitale.