In 60 Tagen um die Welt

Ohne an diesem Punkt schon näher auf die weiteren Zusammenhänge und Hintergründe eingehen zu wollen, hier die Wiedergabe einer aktuellen Presseerklärung des RBB vom Freitag, den 23. Februar 2007, 12:00 Uhr in durchaus auch "eigener Sache". [1]

radioeins-Medienexperte Jörg Wagner und Medien-
Journalistin Eleni Klotsikas reisen in 60 Tagen um die Welt

In einem einzigartigen Projekt macht radioeins vom RBB die virtuelle Welt des Internets akustisch erlebbar: Die radioeins-"Netzreporter" Jörg Wagner und Eleni Klotsikas fliegen in 60 Tagen um die Welt und besuchen interessante und engagierte User. Sie portraitieren Menschen, die mit ihren Aktionen für weltweites Aufsehen sorgen, aber auch solche, deren Arbeit sich nur im begrenzten regionalen Umfeld auswirkt. In der Sendereihe "World Wide Wagner" schildern sie täglich im Programm von radioeins ihre Eindrücke - in einem Radio-Roadmovie der besonderen Art. Los geht es am Montag, 26. Februar, in Deutschland, danach folgen der Iran, Südafrika, China, Australien, Brasilien und die USA.

Täglich live bei radioeins vom RBB zu hören
In Live-Schaltungen melden sich die "Netzreporter" je nach Bedingung über das Internet (Voice over IP), ISDN oder Mobil-Telefon zweimal täglich bei radioeins: um 8.50 Uhr im "Schönen Morgen" und um 18.50 Uhr in "radioeins - der Tag". Dort geben sie einen Streckenbericht und schildern ihre Erlebnisse vom regionalen Umgang mit dem Internet. Außerdem werden zuvor ausgewählte User und Macher sowie Zufallsbekanntschaften der Weltumrundung vorgestellt.

Die Reiseroute
26.02. - 28.02. Deutschland
01.03. - 09.03. Iran
10.03. - 17.03. Südafrika
18.03. - 29.03. China
30.03. - 06.04. Australien/Neuseeland
07.04. - 13.04. Brasilien
14.04. - 25.04. USA
26.04. Ankunft in Potsdam-Babelsberg

Die Idee
Über 20 Jahre nach der Erfindung des Internets ist klar: das World Wide Web ist nicht nur der millionenfache technische Zusammenschluss von Computern, sondern auch der Einstieg in eine globale Parallelwelt. Eine freie, schwer kontrollierbare Welt.

Doch durch das Internet und die Verbreitung von userfreundlichen audiovisuellen Technologien (schnelles Internet, hoch auflösende kleine Kameras und Schnittsoftware) sind auch die Monopole für die Vermittlung von Informationen untergegangen. Das Internet ist zum Sammelbecken für Engagement und Wissen vieler, einzelner Individuen weltweit geworden. Immer mehr Menschen bringen sich in diesen globalen Prozess ein.

Die User nutzen Blogs und Video-Portale, um sich audiovisuell darzustellen oder mit anderen zu kommunizieren. Diese Tendenz stand Pate beim Begriff "Web 2.0", dem Internet einer neuen Generation.

Das Time Magazine in den USA kürte die aktiven Internetnutzer, die Protagonisten des "Web 2.0", zur "Persönlichkeit des Jahres 2006". Dies wurde bildlich dargestellt durch eine Spiegelfolie auf dem Titelbild und die Überschrift "You". Der vernetzte Weltbürger steigt somit auf vom passiven Adressaten zum mündigen Sender/Empfänger.

Die Netzreporter
Jörg Wagner, geboren 1959, ist seit 11 Jahren Redakteur und Moderator des "Medienmagazins" von radioeins. Nach dem Studium der Theaterwissenschaft arbeitete er als Journalist von 1987 bis 1994 beim Jugendradio DT64 sowie MDR Sputnik. 2006 erhielt Jörg Wagner den Bert-Donnepp-Preis für Deutsche Medienpublizistik der Freunde des Adolf-Grimme-Preises.

Eleni Klotsikas, geboren 1976, ist freie Journalistin. Nach dem Studium der Publizistik und Kommunikationswissenschaft arbeitete sie als freie Autorin für verschiedene Magazine bei n-tv. Danach war sie für verschiedene ARD-Radioprogramme tätig. Seit 2006 ist sie freie Autorin u. a. für die Sendung "Euromaxx" auf Deutsche Welle TV.

Einen Überblick - mit Vorschau und Rückblick - über die einzelnen Audio-Beiträge dieser Tour ermöglicht der "radio-eins"-Link:
http://www.radio-eins.de/_/beitrag_jsp/key=beitrag_166694.html

[1Der Text dieser Presseerklärung und weitere Infos zum WorldWideWagner-Tagebuch sind zu finden unter:
http://www.radioeins.de/_/beitrag_jsp/key=beitrag_166730.html

Das dort zur Sichtung angebotene Video setzt die Abspielmöglichkeit eines sogenannten ".smi"-Files voraus.
SMI steht für "Synchronized Multimedia Integration Language" und basiert auf der "Extensible Markup Language" XML.
Um sich ein Video in diesem Format ansehen zu können, muss man sich einen anderen "Player" als den Windows-Media-Player in sein EDV-System integrieren. Bei radio-eins wird offensichtlich das RealPlay(er)-Format bevorzugt eingesetzt. Theoretisch ist auch QuickTime in der Lage eine solches Format wiederzugeben. In der hier geübten Praxis bleibt es bei dem Hinweis in dem sich öffnenden Fenster der Quick-Time-Version 7.1.3: "Laden fehlgeschlagen".

Und in den ebenfalls an dieser Stelle abzurufenden Fotos ist nun Jörg Wagner erstmals von vorne zu sehen. Na also: es geht doch!