Abreise aus Digitalien (7)

Die Begegnungen dieses Mittwochs in Jerusalem werden nicht wirklich öffentlich gemacht, sondern lediglich in einigen Fotos angedeutet werden. Die Besuche dort waren entweder privater Natur oder es wurde audrücklich Stillschweigen vereinbart.

Der Ort über den gerne auch an dieser Stelle Öffentlichkeit hergestellt worden wäre, was dann aber dem allzu geschäftigen Gast doch verschlossen geblieben: ein Besuch der Holocoust Gedenkstätte Yad Vashem [1] fand nicht statt. Ab 16 Uhr wäre ein Aufenthalt dort bis hin in die Abendstunden möglich gewesen. Aber, wie ein Anruf bestätigte, war dort ab 17 Uhr (sic!) alles schon geschlossen.

So bleibt die Erinnerung an den Besuch in den DB-Studios, in denen gerade zum Zeitpunkt der Führung Interviews mit Holocoust-Überlebenden von Band auf Platte überspielt wurden. Und der Versuch, den Menschen eine Stimme und den Ermordeten wieder ihren Namen zu geben.

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... that appear on this list were taken from Pages of Testimony submitted to Yad Vashem
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So wird die Rückfahrt nach Tel Aviv vorzeitig begonnen - um dann durch einen der all-üblichen Staus zeitlich wieder in die Länge geschoben zu werden.

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Zurück im Hotel werden die letzten Mails geschrieben und aus der Kamera einige wenige Fotos herausgefischt, die für die, die sich damit identifizieren können, eine weiterreichendere Bedeutung haben werden als für die meisten flüchtigen Beobachter dieses Berichtes: Sorry Folks.

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Dieses Foto entstand auf Aufforderung eines Sicherheitsbeauftragten...

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...und dieses im Aufzug des grössten zentralen Einkaufszentrums...

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... der - auf eine brache Baustelle führt.

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Diese Nacht am Flughafen Ben Gurion: fünf Stunden vor dem Abflug. Unglaublich, aber kein Wahnsinn: Der einzig mögliche Weg, um gleich in der Nacht ab zwei Uhr morgens durch die Kontrollen zu kommen, ohne nach Strich und Faden auseinandergenommen und mit allerlei Fagen konfrontiert zu werden.

So bleibt sogar noch Zeit für einen Abschlussbericht - siehe Bericht am Folgetag - und für Danksagungen: An alte Freunde, die nun erstmals in ihrer Heimat besucht werden konnten und neue Bekanntschaften über die soviel Neues über ihre "alte" Heimat zu erfahren war.

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[1.

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Unglaublich, aber wahr: die hier als Link zitierte Website ist zeitweise gar nicht erreichbar. Das kann passieren. Aber die Entscheidung, die Inhalte dieser Seite als sogenannte "Yad Vashem Channels" in Englisch, Hebräisch, Spanisch und auf Arabisch - aber nicht auf Deutsch anzubieten, ist nicht nachvollziehbar.
Vielleicht wäre hier ein Tipp an das Aussenministerium fällig angesichts der bevorstehenden nächsten Reise des Minsters nach Israel auch darüber zu reden, wie dieses Sprach-Angebot in einer gemeinsamen Kooperation erweitert werden könne. Die These, dass "heute doch schon fast jeder Deutsche den Inhalt dieser Seiten selbst mit seinem Schul-Englisch verstehen" könne, ist an diesem Punkt wenig hilfreich.

beigefügte Dokumente

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