Berlinale Friends & Family Program

Es hat sich ja nun bis zum heutigen Freitag, den
Dreizehnten, herumgesprochen, dass es eine Berichterstattung von dem offiziellen Berlinale-Event und all den in diesem Zusammenhang durchgeführten Veranstaltungen nicht geben kann, da ein Zugang zu eben diesen Veranstaltungen in Ermangelung einer Akkreditierung nicht möglich war.

Es stellt sich aber im Verlauf dieser Woche heraus, dass es eben ob dieses besonderen Umstandes eine ganz andere Vernetzung mit vielen internationalen Gästen gab und gibt, die aus Anlass dieses Ereignisses nach Berlin gekommen sind.

Dass die aus diesem Anlass dann doch erfolgten Begegnungen stattgefunden haben, wird allerdings nicht Gegenstand dieser "DaybyDay"-Skripte sein.

Das Ausschalten der Einbindung in den öffentlichen Diskurs hat - zunächst ganz unerwartet - einem ganz anderen Dialog Platz verschafft, der sich in seiner Qualität und persönlichen Bedeutung zum Teil sehr positiv von denjenigen Zusammenkünften unterschied, die in den letzten Jahren zum Pflichtprogramm gehört hatten.

Ja, es hat auf unerwartet klare Weise zu der positiven Erfahrung geführt, dass für einen zielführenden und erfolgreichen Dialog "The Berlinale Framwork" eine Erleichterung sein kann, aber kein "must".

Und: die Erfahrungen dieses Jahres werden ein Anlass mehr sein, alsbald darüber nachdenken zu wollen, was für die 61. Festspiele angesagt sein wird: Jetzt wo die Jubiläen gefeiert sein werden und die "Mühen der Ebenen" wieder mehr im Mittelpunkt stehen werden.

WS.