November-Sommer & Geld-Regen

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Es ist wohl das erste Mal, dass wir in "DaybyDay" als mediales Produkt eine Wetterkarte und - in der Hoffnung damit keine Urheberrechte verletzt zu haben, für sich selber sprechen zu lassen. Was uns diese Farben sagen wollen: noch nie hat es seit dem Beginn der Wetteraufzeichnungen einen so trockenen November-Monat gegeben wie in diesem Jahr.

Und das ist umso beeindruckender, als schon das Frühjahr als das trockenste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen zu gelten hatte. Und wohl auch das sonnigste.

Allerdings muss den Redakteuren bei Wetter Online dieser Umstand ziemlich auf den Geist gegangen sein.

"Das Frühjahr 2011", so heisst es in WetterOnline sei "das trockenste und sonnigste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahre 1893" gewesen.

Und der November 2011 werde "aller Voraussicht nach der trockenste Novembermonat seit Beginn der flächendeckenden Wetteraufzeichnungen im Jahre 1881" sein, so die aktuelle Meldung.

Am besten, man schaut dem Volk aufs Maul - oder nach bei wer-weiss-was. Oder man versucht sich selbst an diesem Thema und legt einen Text zu diesem Stichwort an bei Wikipedia. Dort ist nämlich zu lesen:
"Der Artikel „Wetteraufzeichnung“ existiert nicht in diesem Wiki. Du kannst den Artikel erstellen (Anleitung)."


Zumindest auf den Geldmärkten ist es heute zu einem wahren Platzregen gekommen: Zunächst wurde in China die Kreditvergabe durch die Verringerung der Mindestreservequote der größten Banken des Landes um 0,5 Prozentpunkte auf 21 Prozent erleichtert, und dann reagierten die Zentralbanken der Eurozone und die der Vereinigten Staaten, Kanadas, Japans, Großbritanniens und der Schweiz gemeinsam und liessen es neue Dollars "regnen":

Dazu Holger Schmieding, der Chefvolkswirt der Berenberg Bank und Michael Braun ab 17:05 in der Sendung Wirtschaft und Gesellschaft des Deutschlandfunks [1]:

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