Nein: Eleven

Als dieser Titel sich im Kopf zusammengeschnackelt hatte, kam es zu der inzwischen allgemein üblichen Überprüfung desselben in Bezug auf seine Originalität und Einmaligkeit - und sogleich stellt sich heraus, dass es bereits in der Online-Publikation SPREEBLICK einen Text unter der fast gleichlautenden Überschrift gibt.

Er stammt von Max Winde, wurde bereits am 16.08.2006 um 15:03 ins Netz gestellt und seitdem mit weit über einhundert Stellungnahmen kommentiert.

Also belassen wir es bei diesem - in der Tat anmerkungswerten - Text und beziehen uns auf einen anderer Satz, der nach wie vor ebenso simpel ist wie wahr: "Unglaublich. Aber wahr."

Wie auch immer der Streit um die Wahrheit rund um dieses Ereignis weiter stattfinden mag, es wird eines der grossen und nachhaltig wirkenden Ereignisse dieses noch neuen Jahrhunderts, ja: Jahrtausends bleiben.

Heute, in diesem Jahr, auf das Filme wie 2012 des deutschen Regisseurs Roland Emmerich [1] ebenso verweisen wie die einst von Produzent Bernd Eichinger vorangetriebenen Resident Evil Produktionen [2], heute werden einmal mehr die Namen aller Toten dieses Tages verlesen werden - auch die der bei diesem Anschlag verstorbenen Attentäter?

Dazu zwei Artikel von Vivian Yee in der City-Room-Rubrik von

The New York Times:

— A Somber Reading of the Names of the Dead

— A List of Names, and Words of Remembrance.

Am beeindruckendsten ist aber vielleicht diese O-Ton-Text-Seite:

- The 9/11 Tapes: The Story in the Air

"A selection of audio recordings from the Federal Aviation Administration (F.A.A.), North American Aerospace Defense Command (Norad) and American Airlines from the morning of Sept. 11, 2001. "