Zwischen Tony Blair und Tony Vaccaro

I.

Herr Steinmeier spricht.

Über Tony Bair, seine Besuche in Berlin und seine Plädoyer zur Stärkung der Dienstleistungsgesellschaft.

In der SPD habe man diesen Ruf gehört und ihn Gott sei Dank zu Gunsten einer Industriegesellschaft verhallen lassen.

Der Blick auf das Vereinigte Königreich heute würde für sich selber - und damit gegen die Thesen Blairs - sprechen.

II.

Einen Tag nach dieser Veranstaltung wird der Eingangsbereich wieder freigeräumt sein, für einen anderen Gast, dessen Botschaft über alle Grenzen hinweg ankommt: Tony Vaccaro

70 Jahre Fotografie: Der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus präsentiert Arbeiten von Tony Vaccaro

Eröffnung: 21. November 2012, 19.30 Uhr, Willy-Brandt-Haus Berlin
_ Begrüßung: Gisela Kayser, Freundeskreis Willy-Brandt-Haus
_ Redner:
— May G. Baptista, Stellv. Kulturattachée der Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika
— Stefanie Hamm, Italienisches Kulturinstitut Berlin
— Reinhard Schultz, Galerist und Verleger
Der Fotograf Tony Vaccaro ist anwesend
 [1]

III.

Heute ist noch einmal Kreativpakt die Rede, der 2009 von Tim Renner, Pepe Danquart, Paul van Dyk, Frank-Thomas Gaulin, Karen Heumann, Louise Jacobs, Axel Kufus, Christopher R. Köppler, Sascha Lobo und Meinhard von Gerkan unterzeichnet wurde.

Bis 2020, so in dem You-Tube-Kanal der Projektverantwortliche Siegmund Ehrmann, sollen 500tausend zusätzliche Arbeitsplätze in den Bereichen Kultur- und Kreativwirtschaft geschaffen worden sein, mit ausgelöst durch den Kreativpakt.

IV.

gezeigt wird der Film: Der Kreativpakt - Künstler für eine neue Kulturpolitik.

Aber auch nach zwei Anläufen gelingt es nicht, die Bilder und Töne so richtig auf Trab zu bringen. So klingt das Ganze eher nach einem Grabgesang, denn als eine Ermutigung für die Mitglieder der Branche.

V.

Und Herr Steinmeier spricht immer noch.

Darüber, dass die SPD jene Wende zum Guten vor mehr als 10 Jahren in Angriff genommen und geschafft habe, von der "Schwarz-Gelb" heute profitieren würde.

Am Freitag, den 15. Juni 2012, hatte die SPD-Bundestagsfraktion zu einem netzpolitischen Kongress im Rahmen des Projekts Zukunft eingeladen.
Thema: "Leben und Arbeiten in der digitalen Gesellschaft".
Die Hoffnung, von diesen Gesprächen etwas zu erfahren, wurde nicht erfüllt. [2]

Hier wurde ein gute Gelegenheit versäumt, nicht nur in die Vergangenheit, sondern auch in die Zukunft zu schauen!

[1Wirklich? Unsere Informationen sprechen eine andere Sprache... WS.

[2Der für diesen Tag angekündigte Livestream kann im Nachherein auch nicht mehr abgerufen werden.