Das doppelte Dubai-Doha-Desaster

Wie bereits in dem am 1. Dezember 2012 in der Anlage 3 zitierten "Die Welt" - Artikel: "Googles Freiheitsruf für das Netz ist nur Tarnung" von Ulrich Clauss und den sich daran anschliessenden fast 200 Kommentaren angesprochen, findet in diesen Tagen, genauer gesagt vom 3. bis 14. Dezember, in Dubai die "World Conference on International Telecommunications (WCIT-12)" im Dubai Convention Center in den Vereinigten Arabischen Emiraten statt.

Eine guter Vor-Bericht von Richard Sietmann findet sich dazu in der Ausgabe Nr. 26 der c’t 2012 auch online kostenfrei einzusehen auf den Seiten 68 - 73 unter der Überschrift:
"Netz-Kontrolleure. Internetregulierung vs. User-Freiheit vs. Netzbetreiber Freiheit."

Die aktuellen Nachrichten zum Verlauf können unter der WCIT-12 Newsroom - Link abgerufen werden. [1]


Auf der Tagesschau-Doku-Seite zum Thema "Klimapolitik - Von Gipfel zu Gipfel" wird ein Foto von der ersten Konferenz dieser Art vom Montag, den 5. Juni 1972 in Stockholm gezeigt.

Jetzt haben sich abertausende von Teilnehmern in Doha wieder getroffen, um eine Nachfolgevereinbarung für das sogenannte Kyoto-Protokol zu finden - um sich schliesslich darauf zu einigen, eben dieses im Dezember 1997 beschlossene Protokoll zu verlängern.

Ein geradezu durchgepeitschter "Kompromiss" der letzten Minute - der keiner ist: Bereits am 6. Dezember sagte Lutz Wicke vom Institut für Umweltmanagement in einem Interview mit Markus C. Schulte von Drach von der Süddeutschen Zeitung "Die Weltklimapolitik ist bankrott".

[1Am Freitag wird diesem Thema in den ZDF-heute-19-Uhr-Nachrichten ein eigener Beitrag eingeräumt.
In der sich daran anschliessenden ZDF-info-Sendung wird das vom Zuschauer Dr. Alexander Himme, Marketing-Lehrer und -Forscher aus Köln kritisiert.
Die Position der Moderation:
"Ich persönlich halte das für ein sehr wichtiges Thema. [...] Diese Zensurbestrebungen von autoritäten Staaten, die können wir ja ständig beobachten, ob in China oder im Iran, und die machen einem ja schon Angst."