Werbung durch Weglassen

Die BILD-Zeitung hat es geschafft. Mit ihrer Nürnberger Bundesausgabe vom Dienstag, den 15. Oktober 2013:

Es gibt erstmals eine Werbung, die funktioniert. Denn sie hat dazu geführt, eine URL aufzurufen, die - ganz für sich allein - auf der Seite 11 dieser Ausgabe abgedruckt ist.

Das ist schon aussergewöhnlich genug, aber das Einmalige dieser Werbung besteht in dem Umstand, dass davor, auf der Seite 9, überhaupt nichts zu sehen war. Es ist, als ob es sich um einen "Druck-Fehler" gehandelt hätte.

Und diese Irritation auf der Seite 9 durch die Leerseite auf der Seite 10 wird erst durch den Blick beim Umblättern auf die nachfolgenden Seite 11 aufgelöst.

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Und: Da nicht bekannt ist, wer oder was sich hinter dieser URL verbirgt, wird diese zumindest - wenn auch nur einmalig - in die Browsersuchzeile eingetragen und aktiviert.

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Damit hat sich diese neue Bekanntschaft auch schon in Wohlgefallen aufgelöst. Was bleiben wird, sind einge trace-roots und cockies.

Zu den 10.942 Personen, die bis dato erklärt haben, dass ihnen idealo.de gefalle, kommt keine 10.943te Person hinzu. Aber, das ist nur eine Frage der Zeit...