berlin-mauer.de

Bilder sagen mehr als tausend Worte.
Und die Bewegtbilder mehr als tausend Fotos?
Der Start der heute online gestellten Seite berliner-mauer.de gibt eine gute Möglichkeit, das für sich selber herauszufinden.

Bis dass die Bilder durch die Pipeline auf den Bildschirm gebeamt werden können, vergeht eine kurze Zeit des Wartens.

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Und diese wird mit einer hier als Screenshot festgehaltenen Animation (Ajax?) gut ausgefüllt.

Während der Launch dieser Seite sogar in den 20 Uhr-Nachrichten der tagesschau als Thema vorgestellt wird [1], ist auf den Internetseiten des Senders rbb zunächst kein Hinweis zu finden, weder auf der Homepage noch auf der Presse-Seite.

Dann findet sich aber schliesslich doch ein Eintrag: Im Zusammenhang mit dem Thema "online", und der lautet so:

Die Berliner Mauer – Geschichte in Bildern“: rbb präsentiert neue Website mit 250 Videos

„Die Berliner Mauer – Geschichte in Bildern“: Die neue mobile Website www.berlin-mauer.de des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) ist online. 250 kurze Filme erzählen vom Leben in der geteilten Stadt 1961 bis 1989 und von der Wiedervereinigung 1990. Die Videos (Dauer: von 30 Sekunden bis zu fünf Minuten) stammen aus den Archiven des Deutschen Rundfunkarchivs (mit den Beständen des DDR-Fernsehens) sowie des rbb. rbb-Chefredakteur Christoph Singelnstein: „Mit der Website machen wir den großen Bilderschatz aus unseren Archiven zum Thema Berliner Mauer für jeden zugänglich. Ob zu Hause oder mobil vor Ort: Die Filme führen zu bekannten und weniger bekannten Mauer-Orten und bieten überraschende Einblicke in das Leben der geteilten Stadt.“ Die mobile Website „Die Berliner Mauer – Geschichte in Bildern“ ist das Online-Projekt des Rundfunk Berlin Brandenburg (rbb) zum 25. Jahrestag des Mauerfalls am 9. November 2014.
Zeitzeugnisse in Bild und Ton

Informativ und kurzweilig machen die Videos den Alltag der Berlinerinnen und Berliner in Ost und West lebendig und werfen ein Schlaglicht auf weltpolitische Ereignisse in der Mauerstadt. Die historischen Worte von Ulbricht, Kennedy, Gorbatschow und Brandt präsentiert die Website ebenso wie prominente Stimmen von Regimekritikern, Schriftstellern und Schauspielern, die sich im Wendeherbst 1989 auf dem Alexanderplatz Gehör verschafften. Berlinerinnen und Berliner aus Ost und West erzählen ihre persönlichen Geschichten vom Leben in der geteilten Stadt, in der Grenzanlagen und Fluchttunnel Teil des Alltags waren. Zum zeitgeschichtlichen Kaleidoskop gehören aber auch Ereignisse jenseits der großen Politik. Zu sehen sind beispielsweise Videos zur Wohnsituation in Prenzlauer Berg und Kreuzberg Anfang der 1980er Jahre, Udo Lindenbergs Konzert im Palast der Republik oder die Eröffnung des Europacenters.
Für mobile Nutzung optimiert

Die Website ist für die mobile Nutzung geeignet. Auf der digitalen Karte sind die Orte markiert, zu denen historische Videos abrufbar sind. Weitere Funktionen: Über die Zeitleiste 1961 bis 1990 kann man die für das jeweilige Jahr eingestellten Videos auswählen. Auch die Sortierung nach inhaltlichen Kategorien ist möglich. Zur Auswahl stehen die neun Rubriken Grenze, Flucht, Zeitzeugen, Alltag, Politik, Opposition, Kultur, Ost und West. Nutzerinnen und Nutzer können die für sie interessantesten Videos im Dokumentationsbereich „Meine Doku“ laden.

Und, siehe da, von dort aus wiederum gibt es einen Hinweis auf eine Sendung, die schon am 5. November ab 20:15 Uhr ausgestrahlt wurde:

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berlin-mauer.de
Sascha Hingst surft durch die Geschichte
Film von Julia Baumgärtel und Katrin Mink

Mal sehen, wie lange dieser Film zum Online-Angebot im Netz stehen bleiben darf.

[1Nachdem in den Nachrichten zuvor schon regelmässig auf die tagesschau.de-Website verwiesen wurde, gibt es nun auch - erstmals? - einen Hinweis auf einen Online-Auftritt ausserhalb dieses direkten "sendungsbezogenen" Bezugsrahmens.

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Ob das "durchgehen" - und angenommen werden - wird?