Japan /\ cHINA

Zum Ende des Jahres zumindest ist der Blick weit über diesen europäischen Raum, auch den Osteuropas hinaus gerichtet.

Die russische Freilassung von fünfundzwanzigtausend Gefangenen macht aufmerksam auf unhaltbare Zustände, von denen wir nur ahnen können wie sie sein könnten, solange wir uns nicht informieren.

Und der Blick reicht weiter. Er macht halt an den Grenzen jener Mächte in Asien, die inzwischen längst unser Leben nachhaltig geprägt haben.

Und sei es auch nur das Leben von uns als End-Verbrauchern, von den Nutzern und Konsumenten all jeder Produktionsmittel und Produkte, die wir im alltäglichen Leben einsetzen - und mittels derer wir konsumieren. Und - bestenfalls - geniessen.

Oder sei es, wie im Falle des Autors dieser Zeilen, durch viele nach nachaltige Erfahrungen aus in beiden Ländern, deren Menschen und Kulturen die eigene Arbeit nachhaltig geprägt haben.

Einen Tag vor Weihnachten berichtet Jügen Hanefeld in seinem Deutschlandfunk-Beitrag "Monarchie unter Beobachtung" [1] über das Wirkungs- und Wechselverhältnis von Kaisertum und poltischer Macht.

Zwei Tage nach Weihnachten dann die Nachricht, dass der nunmehr amtierenden Ministerpräsident Abe "den umstrittenen Yasukuni-Kriegsschrein in Tokio" besucht habe.

Das macht Angst - ohne dass es damit das Handeln der chinesischen Seite entschuldigt - auch hier, in Europa.


Einen Tag zuvor beginnt im Programm des gleichen Senders die Reihe "Wegmarken", in denen Stationen auf dem Weg in den ersten Weltkrieg nachgezeichnet werden.

- am Mittwoch, den 25. Dezember 2013 von Christopher Clark:

Großbritannien und Frankreich: Allianz der Kolonialmächte [2]