Wim über Paris und die Franzosen

Wim Wenders in der WELT vom 2. Juni 2014 mit seiner Sicht auf die Ergebnisse der Europawahlen in Deutschland und in Frankreich

"Die Franzosen sind irrsinnig verunsichert. Das spüre ich seit Jahren. Ich bin oft in Paris. Es gibt keine europäische Großstadt, finde ich, wo die Menschen so gehetzt, nervös, und ängstlich sind wie in Paris. Metro in Paris zu fahren ist ein ganz anderes Erlebnis als S-Bahn in Berlin. Die Franzosen hegen auch die geringsten Zukunftshoffnungen von allen EU-Ländern." [1]

Dieses Zitat wurde schon in der Nacht zuvor in der Kulturpresseschau der Sendung FAZIT im Deutschlandradio Kultur ausgesucht und sogleich an dieser Stelle transkribiert und eingestellt, da sich dieser Eindruck deutlich mit dem des Autors dieser Zeilen deckt [2].

Bei der späteren erneuten Sicht auf die Online-Ausgabe der WELT konnte dieses Zitat ergänzt werden durch den Link auf die Seite, in der das ganze Interview von Hanns-Georg Rodek unter der Überschrift "Dass Tempelhof bleibt, finde ich fantastisch" online nachgelesen werden kann.

Und das free-of-charge. Danke!

[1Es gibt in diesem Text zwei Stellen, die vom Original abweichen - wir lassen sie hier dennoch so stehen.

[2Auch wenn derzeit nur noch wenige Reisen nach Paris angesagt sind: Nachdem in den letzten Jahren die französische Botschaft in Berlin zunächst sowohl den eigenen Namen als auch die der mehrheitlich französischen Familie von der Einladungsliste zum französischen Nationalfeiertag gestrichen und dann auch die erneute Akkreditierung als Journalist verweigert hatte. WS.