10 Jahre: Ein halbes Leben

All das, was sich an diesem Tag und frühen Abend ereignet hat, steht unter einen Non-Disclosure-Agreement und wird daher auch nicht zur öffentlichen Darstellung gebracht werden.

Das geht auch so in Ordnung, bis auf den Umstand, dass es daher leider auch nicht möglich war, an dem ganzen Verlauf der Abendveranstaltung im Kino Babylon in Berlin teilzunehmen, an dem das zehnjährige Jubiläum der Schauspielschule für Film und Theater festlich und fröhlich begangen wurde.

Beim verspäteten Eintreffen in dem dunklen Zuschauerraum dieses Kinos war gerade noch genug Zeit, um die Ansprache des Gründers und Leiters der Schule, Norbert Ghafuri, miterleben zu können.

Da er seine Rede streckenweise vorgelesen hat, wäre es zu wünschen, dass dieser Text demnächst noch an dieser Stelle erscheinen könnte.

Ebenso die Filme, die im Zusammenhang mit diesem Abend eingespielt wurden, und von denen einer noch im weiteren Verlauf der Veranstaltung gesehen werden konnte.

Dass all das nicht die nunmehr verpassten Auftritte der Studierenden ersetzen wird können, die sich - wie die letzten Auftritte zeigten - mit viel Verve und Verstand, Talent und Textsouveränität, Engagement und Empathie in Szene setzten, ist schon klar.

Umso lieber wird zumindest auf ihre Aussagen zu verweisen, von denen einige auf der oberen Stirnseite der hier als Link eingestellten Einladungsseite eingestellt wurden:

Sätze wie: "Meine zweite Kindheit - die bessere" bleiben hängen.

Der dem Schlussapplaus und dem Bühnentableau aller Beteiligten nachfolgende Empfang gab dann Gelegenheit, viele der ProtagonistInnen auch persönlich zu erleben, mit ihnen zu sprechen, sie kennenzulernen.

Das Besondere daran war, dass sie alle auf der Stirnwand des Gebäudes in immer wieder wechselnder Reihenfolge als Fotos zu sehen waren - und dann auf dem Parkett des Foyers als Personen - und Persönlichkeiten.