Helmut †

Heute, am Donnerstag, den 16.04.2015 um 13:57 Uhr traf diese Nachricht ein:

Liebe Mitschüler,

eben hat mich Helmuts Frau angerufen. Er ist einfach tot umgefallen. Es tut mir sehr Leid.

Sie möchte gern, dass ich es Euch mitteile.

Liebe Grüße

B.

Als wir uns das letzte Mal sahen und er mich auf dem Rückweg in seinem Wagen mitnahm, berichtete er u.a. von dem letzt vergessenen Umstand, dass wir gemeinsam als Jugendliche nach der Schule mit (m)einem Tonbandgerät ganze Hörspiele "produziert" hätten.

Was davon noch in Erinnerung geblieben ist, ist eine Tonbandmaschine, die mit nur einem mechanischen Mittelschaltknopf zwischen den beiden Spulen bedient werden konnte. [1]

Und: Einmal mehr ist nun zu fragen, wie Einträge wie Diese nun weiter gepflegt / verwaltet / kuratiert werden?

In diesem Zusammenhang dann doch jener bislang nicht öffentlich vorgetragene Satz, der auf die Frage nach dem Lesepublikum auch dieser Online-Publikation mit dem Hinweis antwortet, dass sie sich auch an eine nachfolgende Generation richtet.

Dieser Blog schreibt aus tagesaktuellem Anlass auf, was in vielen Fällen erst zu einem späteren Zeitpunkt seine volle Bedeutung entfaltet, entfalten kann.

Die Kunst ist es daher nicht (nur), aktuell zu schreiben, sondern aus der Aktualität jene Phänomene herauszupicken, die sich in ihrem Gehalt und ihrer Tragweite oft erst nach Jahren richtig entfalten: Die beispielhaft sind für uns - und unsere Zeit [2]. Dazu in diesem Zusammenhang nachzulesen: " Parcours rallye Allemagne 2013 "

[1Aber alle Abbildungen, die bislang "im Netz" dazu unter Sucheinträgen wie "alte Tonbandgeräe" u.ä. zu finden waren, sind wesentlich späteren Datums als das damals im Einsatz befindliche.

[2So wie es vielleicht auch unsere Tonbänder, später im Sender "Schnürsenkel" genannt, gewesen wären, falls wir noch den Zugriff zu ihnen haben würden.