Finding Nonsens

Unten am Eingang zum Bürohaus steht ein Polizeibeamter und studiert die Klingelschilder. Bei Öffnen der Eingangstüre wird ihm ebenfalls Eingang gewährt, nachdem dieser noch für einen Moment an der Klingelleiste mit den Firmenadressen verharrt ist.

"Welche Firma suchen Sie denn", so die Frage. Er: "Die nonsens GmbH." - "Wen bitte?": "Ja, wirklich, die nonsens GmbH" wiederholt er und blickt, sich selbst nochmals vergewissernd, auf seinen umweltpapiergrauen Maschinenausdruck.

Im Hausflur fragt er ob es eines Schlüssels bedarf, um an die Briefkästen zu kommen. Dann steigen wird beide in den Fahrstuhl und fahren nach ganz oben.

Auf der Fahrt ist genug Zeit von dem guten Mercedes-Dienstrad zu berichten, das, obwohl zweimal an Heizungsrohren angeschlossen, eines Nachts aus dem Eingang gestohlen worden sei.

Was Wunder, gibt er zur Antwort, das sei ja ein reines Bürohaus und von daher Nachts ein Eldorado für alle Einbrecher. Aber nicht nur Fahrräder hätte man mitgehen lassen: ganze Büroeinrichtungen und Computer seien schon weggekommen. Immerhin seien die Kollegen von der Fahndung in einigen Fällen schon erfolgreich gewesen.

Also eine Chance, in Zukunft auf diesem etwas ungewöhnlichen Wege unsere Altgeräte erfolgreich "entsorgt" haben: Abends vor der Tür gestellt, wären die Sachen am nächsten Morgen abgeholt. Eine echte "win-win"-Situation.

Wie gut nur, dass wir nicht die "nonsens GmbH" sind.

WS.