ICT World Forum
Day Three

Das Niveau der Vorträge war und blieb auf guter wenn nicht überdurchschnittlicher Höhe. Dasjenige der Zuhörerbeteiligung dagegen sank kontinuierlich. Auch der Versuch, dieses durch "socialising" und abendliche Events aufzufangen, war nur von eingeschränktem Erfolg. Die Erfolgsformel "Fly in & Speak out" war wenig geeignet, unter dem Publikum eine "community" zu formen.

Vieles wird erneut der Veränderung unterworfen werden. So empfehlen wir, die Veranstaltung auf maximal zwei Tage zu begrenzen und dabei sehr genau zu überlegen, für wen sich ein Vortrag noch "lohnt" währened parallel dazu die grossen Gesellschaften ihr Pressekonferenzen abhalten und ihre C[x]O’s auf dem Weg zu entscheidenden Verabredungen ausserhalb des Forum-Panels sind.

Nach dem Ausstieg der Handelsblatt-Gruppe wäre es sicherlich gut, einen anderen Partner zu finden, der die europäischen Positionen auf die Augenhöhe der US-amerikanischen Gäste bringt. Hier bietet sich die aussergewöhnliche Gelegenheit auch zur Geltung zu bringen, worin die hiesigen prägenden Einfüssen weisen werden.

Dabei wären es oft schon die "kleinen Dinge", die von ausserordentlicher Nachhaltigkeit sein könnten. Als pars pro toto: warum wurde der verfügbare grosse S-Klasse-Mercedes hier in Hannover nicht dafür eingesetzt, um den VIPs auf dem Weg vom Hotel auf das Messegelände die unübertrefflichen Vorteile des terrestrischen überall mobil empfangbaren Fernsehens vorzuführen?