Geldabheben kostet Geld - oder?

In einem Beitrag von Elisabeth Atzler vom 18. April 2017 - online ab 15:50 Uhr - Viel Wirbel, wenig Einnahmen ist davon die Rede, dass sowohl Sparkassen als auch die Volksbanken - HIER die genaue Liste - dazu übergegangen sind, für das Geldabheben an den Automaten ihrer Einrichtungen "in bestimmten Fällen" Gebühren zu berechnen [1].

Und das, obwohl Sparkassen-Präsident Georg Fahrenschon noch in diesem Jahr davon gesprochen hatte, dass die Barabhebungen an Sparkassen-Automaten für die Kunden kostenlos seien...

Laut einem namentlich nicht gekennzeichneten Beitrag des Handelsblatts vom 19. April 2017 - ab 15:36 Uhr - Mehr Kunden – und keine Gebühren am Automaten werde es weder für Neu- noch für Bestandskunden "Gebühren am Geldautomaten" geben [2]

Und weiter:

Um für Neukunden attraktiv zu sein, will die Commerzbank weiterhin keine Gebühren fürs Geldabheben am Automaten einführen. „Da sind wir sehr klar: Wir werden nicht unseren Kunden erklären, warum unsere Kunden von ihrem Konto ihr Geld abheben und dafür Geld bezahlen. Das finde ich völlig absurd. Das werden wir nicht machen“, betonte Privatkundenchef Mandel.

Wer sich die AGB’s genauer anschaut wird erfahren, dass der (Gebühren-) Teufel im Detail versteckt ist. Noch eindeutiger aber ist die Sache bei den Geschäftskonten der Commerzbank. Wrd von diesen Bargeld an den Automaten der Commerzbank - bzw. der Cash-Gruppe - abgehoben, werden ebenfalls Gebühren fällig. Details und Belege dazu gerne auf Anfrage.

[1Siehe dazu auch den "Heute"-Beitrag vom 3. April 2017, der sich auf einen dpa-Text von Friederike Marx bezieht.

[2Siehe dazu auch den n-tv-Beitrag: "Commerzbank schliesst Abhebegebühren aus" - sobald dieseer wieder über die Mediathek abgerufen werden kann (das war zuletzt am 2. August 2017 um 19:47 nicht möglich.)