BR Online pur: Vom Netzkongress bis zu den Medientagen

Hallo: Das Angebot dieser Tage allein aus der Stadt München ist kaum noch überschaubar, geschweige denn umfassend nutzbar.
Gerade erst in der BR Zündfunk Netzkongress zu Ende gegangen. Schon sind die Medientage München 2020 gestartet und werden heute fortgesetzt.
Und im internationalen Raum bietet sich ab diesem Tag diese Plattform an:
- PREFET, a platform based on and bearing the same name as the ongoing Pathfinder project, offers a four day event focusing on the top technology trends for long-term Research and Development and social impact.-

Kaum sind an diesem Vormittag diese Sätze geschrieben, poppt eine Mail mit diesem Teaser-Satz des (Noch-)BR-Intendanten Ulrich Wilhem auf: "Wir müssen eine gemeinwohlorientierte Plattform sein" [1]

Das gesamte Interview wird ab 12.50 Uhr bei ARD-alpha, als Auftakt zur Live-Übertragung vom Medientage Gipfel, gesendet und hier bereits unmittelbar danach wiedergegeben:

Auch das weitere Eröffnungsprogramm ist sowohl online als auch noch auf diesem TV-Kanal zu sehen, mit:
- Moderatorin Dunja Hayali: Die neuen Möglichkeiten sind doch, bei allen Problemen, ein Fortschritt!
- BLM_Chef Sigi Schneider: Corona hat die Digitalisierung wie einen Turbo beschleunigt. NewWork und Nachhaltigkeit sind die neuen Themen. Was ist "Fake", was "eine echte Debatte?"
- Bayern MP: Markus Söder: "Wir machen alle ständig Fehler, weil es dafür keine Blaupause gibt."

Leider unterlässt es die Moderatorin, Herrn Söder ausführlicher zu medienpolitischen Themen zu befragen und nutzt vielmehr dessen mediale Präsenz, um einmal mehr poltische Fragen zu stellen, die weder neu noch besonders originell sind.

Klüger sind da schon die Fragen an jene Protagonisten, deren Besetzung sich in dem TALK: THIS IS MEDIA NOW – MIT POST-PANDEMIE-POWER ZU NEUER BLÜTE? inzwischen wohltuend von der früherer "Elefantenrunden" unterscheidet:

- Norbert Himmler, ZDF: Alle haben sich über die Massen hinaus engagiert. Nein, wir haben nie Hollywood imitieren wollen, sondern wollen ein Vollprogramm machen, mit Qualität. Wir brauchen den direkten Kontakt zu den Nutzerinnen und Nutzern.
- Angelika Gifford, FACEBOOK: Wir haben 35tausend Mitarbeiter um hatespeach zu verringern, wir haben die Faktenchecker, wir haben die Algorithmen, wir sind auf einem guten Wege, aber wir werden nie 100 Prozent erreichen... "wo Licht ist, ist auch Schatten". Aber dafür bieten wir Reichweite mit Facebook-watch!
- Wolfgang Link, SAT 1...: Wir haben seit dem Ausbruch der Pandemie eine riesige Kreativität verspürt; und wir wollen vor allem die Kleinen unterstützen.
- Thomas Hinrichs, BR: Wir als Öffentlich-Rechtliche müssen helfen, als Lotse bereitzustehen. Wir brauchen die Beitragserhöhung.

Später trifft eine weitere BR-Mail ein und weist auf die Inhalte des Senders hin, die unter dem Link https://br.de/s/J7x1ph abgerufen werden können.
Bemerkenswert in diesem Zusammenhang insbesondere das Gespräch zwischen den Journalistinnen vom BR und vom ZDF, Sissi Pitzer und Dunja Hayali, das hier ebenfalls sogleich als O-Ton nachgehört werden kann. Und das mit dem auf diesen Seiten sehr ausführlich kommentierten Ereignissen in Berlin vom 2. August 2020 aufmacht:

Zuvor hatte sich Frau Hayali auch mit einer Vertreterin aus dem Hause Google in London über diese Problematik unterhalten können, mit
- Cécile Frot-Coutaz, YouTube: In Deutschland werden pro Monat 47 Millionen Haushalte erreicht. Ja, wir müssen die Community Guidelines beachten. Hatespeach? Es gibt Maschinen und Menschen, die dieses Thema bearbeiten. 11 Millionen Videos wurden in 2020 bisher gelöscht.

Und sie hat anschliessend im Zusammenhang mit den Tik Tok Themen MIT NEUEN STIMMEN ZUM MAINSTREAM VON MORGEN unterhalten können:
- Charles Bahr: "Meine Mutter hat mich unterstützt". Heute entwickeln wir neue Konzepte für die Werbekunden. Mit über 100 Millionen Viewer in Europa. Generaton Z und Millennials sind die Zielgruppe. Heute geht auch "Lernen mit TikTok"
- Falco Punch: Einst gelernter Tischler und Mediengestalter. "Meine Eltern haben mich unterstützt". Der Reiz von TikTok: Es gibt kein Limit! Viele Bilder, schnell verarbeitet. Super Talente. "Meine Meinung will ich nicht meine Reichweite einbinden."

Die wichtigste Stellungnahme war aber die von
- Wolfgang Blau. Er fragt in seiner Keynote, ob die Idee der "Öffentlichen Sphäre..." eine Fiktion sei? Soll der Journalismus den Zusammenhalt der Gesellschaft sichern helfen? Was ist die ethische Funktion des Journalismus - im Gegensatz zur Kunst?
Er bhttps://www.daybyday.press/ecrire/?exec=article_edit&id_article=7143#enennt Umfrage-Ergebnisse. U.a. zu der Frage: "Do you trust the news most of the time?" die in GB nur noch von 28% mit einem "Yes" beantwortet wird (sic!).
Es geht für ihn nicht mehr um "Wahr" und "Unwahr", sondern um den Wert der Suche nach Wahrheit. Es bedarf eines Journalismus, der sich dieser Verantwortung um die Gesellschaft bewusst ist! Es geht um die Einübung von funktionalistischen Disziplinen wie Psychologie und Hirnforschung. Und er fragt sogleich: Ist das dann Manipulation?
Es kommen weitere Gedanken zu Wort, wie: Die Deutsche Medienöffentlichkeit ist keine Insel. Und: Wie umgehen mit den Leugnern, nicht nur von Covit, sondern auch der Klimakrise. Hier das Ganze gleich nochmals im O-Ton:

Alle weitern Beiträge, auf die wir im Folgenden noch kursorisch eingehen, werden ab jetzt in mehreren Streams im Internet über den Browser abgerufen werden,

Future of Screens – The screen is dead. Long live the screen!
- Ein Interview mit Matthias Dang, präsentiert von Klaus Böhm

Klaus berichtet von dem Stand der Dinge: Von den Bildschirmen mit immer mehr neuen Nutzungsmöglichkeiten bis hin zur Iris-Projektion.
Die Deloitte Aussagen-Cluster lauten:
— Szenarium 1: Es gibt eine Welt mit Milliarden von Bildschirmen einer "Army of Interfaces" mit nur wenig oder sogar keiner Medienregulierung. Das Ergebnis: wenige dominierende Plattformen aus den USA und der VR China.
— Szenarium 2: Unter ähnlichen Voraussetzungen gibt es DAS dominierende Endgerät, den "Personal Assistant". Und dazu gibt es noch keine europäischen Antwort.
— Szenarium 3: "Escape from Reality" mit wenigen Endgräten, die aber von hoher Qualität sind. Dazu gehören auch VR- und XR-Anwendungen. Das bedeutet: relevanten, lokalen Content in und für Europa herstellen. Und: Eine "vernünftige Regulierung"
— Szenarium 4: "Source of Distraction" mit vielen Endgeräten, die wenig kosten aber überall zu finden sind. "Overdose of Semi-targeted-Content" ist eine Herausforderung - und eine Gefahr. "Kampf um die eyeballs.". Frage an die Werbung: "One to many oder one to one"?

Die abschliessende These von Matthias Dang: Es wird nach wie vor einen täglichen Begleiter geben, e i n Hauptgerät!

Das musikalische Intermezzo von: Men of the YEAH! und einer ganzen Reihe von Haus-Musiken markiert die Breaks zwischen den Sessions und unterstützt zugleich diejenigen, für die ein solcher Gig schon fast sowas wie ein finanzieller Rettungsanker sein kann.

Präsentation des Digitalisierungsberichts Video 2020 [2]

Moderiert wird die Veranstaltung in diesem Jahr von der Journalistin Angelika Knop.

- Andreas Hombach präsentiert die Ergebnisse die hier nochmals en Detail nachgelesen werden können:

Kabel und Satellit mit jeweils 44%, Terrestrik 6%, und mehr als 1 Millionen Haushalte empfängt heute schon die Signale über das Netz.

84% der Haushalte haben HDTV-Geräte, 78% können HD-Inhalte empfangen, 60% der Geräte sind Smart-TV-Geräte.

Es gibt für das klassische TV eine "schleichende Rückwärtsbewegung"- heute noch 55%, OTT-Nutzung ist weiterhin steigend, bei Menschen unter 30 tun dies heute schon alle. Es dominieren YouTube und Twitch.

Jeder zehnte TV-Haushalt plant, alsbald auf den klassischen Fernseher zu verzichten.

Im Anschluss wird Thomas Fuchs, Koordinator des Fachausschusses „Netze, Technik, Konvergenz“ der Medienanstalten und Direktor der Medienanstalt Hamburg / Schleswig-Holstein, Rede und Antwort zu den medienpolitischen Implikationen der aktuellen Studie stehen.

Er sagt: Über 20% der Haushalte sehen noch SD-TV, also haben noch kein HD-TV-Gerät. Fuchs: Mit der Abschaltung wird man auch noch 3 bis 5 Jahre warten müssen.
Aber: Es wird jetzt auch eine Benutzeroberflächenregulierung geben, die TV-first verlangen wird.

This is Video NOW - YouTube als Beitrag zur Meinungsbildung. MODERATION Richard Gutjahr [3]

- Gülseren Ölcüm, "WhyKollektiv": 792 000 Abonnenten auf YouTube, mit Produktionsteams in Bremen und Berlin. Wir sind teilnehmende Reporterinnen, wir sind nicht immer objektiv, aber ehrlich. Wir sind alle total themen-getrieben. Wir wissen, dass wir Fehler machen, und wenn sie passieren, stehen wir dazu. Es ist total anstrengend, authentisch zu sein. Aber dieses ergebnisoffene Vorgehen macht die Arbeit so spannend. Und: Wir prüfen die Arbeiten mit einem sechsaugen-Prinzip.
"Fürchtet Euch nicht, da draussen sind gute JournalistInnen zuhauf."

- Melanie Stein von der "Diskuthek" beim STERN: Wichtig, weil diese Talkformat so divers ist, und zu echten Debatten führt, ohne orchestriertes Politiktheater! Die Learnings:
— Videos können bis zu einer Stunde Länge haben
— Authentizität ist Trumpf
— Einstieg in die Gespräche über eine persönliche Ansprache
— Diversität ist not-wendig
— Klickbating ist nicht notwendig, um dennoch gute Titel zu haben
— Zuhören ist die Voraussetzung für echt Debatten

Torsten Zarges befragt Christiane Amanpour, die am Schluss des Gesprächs sagt:
— Die Verantwortlichen haben heute das Leben und Sterben ihrer Bevölkerung in der Hand.
— Wir sollten nicht die gefährlichen Positionen aus den sozialen Medien verstärken.
— Das gilt auch für die Politik, die sich solchem "Nonsense" gegenüber offen halte
— Das Beispiel von QAnon zeigt, wie sich das Denken solcher sutoritäter Regime in Richtung Westen bewegt.

Und jetzt ... macht der Beobachter eine Pause. Es ist nicht ohne, mit hoher Konzentration das ständig wechselnde Themenfeld zu verfolgen und denen, die sich präsentieren, mit ausreichender Konzentration die Referenz zu erweisen.

Dabei ist schon jetzt festzuhalten, dass es ganz offensichtlich zu gelingen scheint, aus diesem hybriden Format mit den Studios vor Ort, den Ein- und Zuschaltungen, das "beste aus beiden Welten" einzufangen und zusammenzubringen. Was noch im Frühjahr 2020 eine schier unmöglich zu erfüllenden Herausforderung zu sein schien, ist jetzt und hier in diesem Moment eine ansprechende Wirklichkeit geworden.

Neben all den gelungen Kooperationen mit den Partnern aus der freien Wirtschaft ebenso wie mit den öffentlich-rechtlichen Medien"anstalten" und der Politik scheint entscheidend zu sein, was man vielleicht nicht sieht, aber doch selbst über die Distanz der digitalen Medien hinweg spürt: der hohe und gelungene Grad eines team-building-Prozesses, der seines gleichen sucht.

Und weiter geht’s:

Das neue Misstrauen – Was macht Hatespeech mit dem Werbeumfeld Facebook?
Moderation von Jürgen Scharrer HORIZONT [4] [5]

Tino Krause, Mediadirektor DACH Facebook: "Wir haben die Kritik mit den Werbetreibenden sehr ernst genommen." "Die Stimme der deutschen Organisation hat international ein grosses Gewicht." "Wir sind zuftieden mit der Geschäftsentwicklung." "Wir stehen riesig in der Verantwortung." "Wir verdienen kein Geld mit Hass." Es wird keine zurück zum alten "Normal" werden. Wir bieten jetzt Facebook "watch" und "news" an.

Maike Abel, Mediachefin Nestlé Deutschland: "Wir haben entschieden, nicht in den Boykott zu gehen..." Wir fragen: Warum bekommen wir in den Vorschlägen nicht auch gegenteilige Positionen? "Da wo der Konsument ist, werden wir auch sein."

Dr. Tanja Prinzessin zu Waldeck Burda Forward: "Wir sind in den letzten Monaten um 25% gewachsen..." Aber nicht so sehr um von Google und Facebook Anteile abzurufen, sondern die Menschen suchen wieder nach mehr Vertrauen, was wir anbieten können. Die Werbewirkungsstudien zeigen und fragen, wie viele Daten über Menschen im Netz kursieren soll(t)en. Ja, die Verlage sind unter Druck. mehr denn je. Aber was ist, wenn die Menschen den Medien nicht mehr vertrauen können?

Google News Showcase: Wie funktioniert das neue digitale Schaufenster für Medieninhalte? Eine Veranstaltung des Sponsors Google.
- Moderator: Helmut van Rinsum.
- Intro: Gerrit Rabenstein
- Konzeptpräsentation: Christian Heise
Wir wollen Inhalte herausstellen, die einen hohen Qualitätsanspruch haben?
Wie kann man den Mehrwert digitaler Abonnements herausstellen?
Welche Rolle werden in Zukunft Paid-Inhalte spielen?
Denkbar sind neue Story-Formate, Audio- und Video-Formate.
"Wie kann ich Inhalte vorstellen, ohne sie damit gleich zu verkaufen?"
Das schnellste Onboarding mit einem Partner war drei Stunden, die längste Zeit war vier Tage.
- Vani Assadurian: Für die Redaktion steht vor allem das Storytelling im Fokus.
Wir wollen redaktionell kuratierte Inhalte auf unseren Plattformen herausstellen.
Es gibt 21 Partner, mit denen wir noch erst am Anfang für die Entwicklung von alternativen Kompensationsmodellen.

GQ - NICE AM STIL: Live-Podcast mit Janin Ullmann und Joko Winterscheidt

Schick: die beiden steigen ein mit ihrer ersten persönlichen Begegnung. Sie berichten beide, wie sie jeweils an die ersten Jobs "in den Medien" gekommen und dort erfolgreich geworden sind, trotz einem Abi mit einem Schnitt von 3,7, mit einem grandiosen Scheitern bei der Vorstellung bei der DLR, Pilot werden zu können, trotz vieler langer fröhlich durchzechter Nächte und mangelnder Vorbereitung... es macht Spass - und Mut - zu erfahren, wie viel von Zufällen abhängig war. Und immer noch ist...

Diesen beiden zuzuhören ist ein grosses Vergnügen. Ihr Dialog ist ebenso intim wie diskret, fröhlich wie tiefgründig, ausufernd wie präzise.

Davon hätten wir gerne mehr gehabt.

Frage: Warum hat man nicht im Anschluss an den Vormittagstermin Hayali und Blau in einen solchen Dialog versetzt?

Frage: Wenn das nicht möglich ist, warum kann man mit den auftretenden Personen und Protagonisten im Nachgang Gespräche führen, oder sich zu einem anderen Zeitpunkt zu einem Dialog verabreden?

Frage: Wie hätte man als externer Journalist Interviews führen können, wenn man nicht das Privileg hat, vor Ort zu sein und Mitglied in einem der Veranstalter- oder Partner - Pools zu sein?

Frage: Warum ist die sogenannte Chat-Funktion für solche Zwecke nicht eingerichtet?

Es gibt eine ganze Gruppe weiterer solcher Fragen, die sich im Grunde alle darum gehen, dass gesagt wird: Jetzt, wo der Veranstalter gezeigt hat, was heute alles in diesen für viele immer noch neuen Online-Formaten möglich ist, warum wagt er sich nicht in jene Gefilde, die darüber hinausweisen könnten, also zum Beispiel die

Frage: Warum ist im VR/AR/XR-Bereich nicht der Versuch unternommen worden, eben solche Art der Begegnungen im virtuellen Raum zu ermöglichen, oder zumindest zu versuchen???

Weitere Informationen gibt es seit heute

auf dieser Seite des Bayerischen Rundfunks.

[1

"Der öffentlich-rechtliche Rundfunk der Zukunft muss selber auch Plattform sein dürfen. Wir müssen gemeinwohlorientierte Communities aufbauen, mit unseren eigenen Inhalten, aber auch mit Inhalten aus der Gesellschaft, z. B. aus Wissenschaft und Kultur, die wir bündeln und kuratieren können. Dies wird der Weg der Zukunft sein. Sonst befürchte ich, dass wir allein mit unserem eigenen Angebot angesichts der Dominanz von Empfehlungsalgorithmen oder optimierten Suchmaschinen der US-Geschäftsmodelle an den Rand gedrängt werden. Wir müssen uns verändern, technisch aber auch im journalistischen Selbstverständnis und bei unseren rechtlichen Möglichkeiten."

[2Seit 2005 legen die Medienanstalten jährlich den Digitalisierungsbericht vor. Im Mittelpunkt der Studie stehen traditionell Daten und Fakten zur Verteilung der TV- und Videoübertragungswege. Darüber hinaus erfasst die Studie aber auch detaillierte Informationen zum Besitz von Bildschirmgeräten sowie zur Nutzung von VOD- und anderen Bewegtbildangeboten.

Im Rahmen der diesjährigen Präsentation des Digitalisierungsbericht Video 2020 stellt zunächst Andreas Hombach, Director in der Insights Division bei Kantar, die zentralen Ergebnisse der aktuellen bevölkerungsrepräsentativen Befragung vor.

[3YouTube ist heute nicht mehr nur Plattform für Schminkvideos, Let’s plays und leichte Unterhaltung. Junge Journalistinnen und Journalisten nutzen den Videodienst für Reportagen und Wissenschaftssendungen. Sie finden dabei nicht nur einen neuen Ton, der die junge Zielgruppe anspricht, sondern auch neue Ausdrucksmöglichkeiten jenseits der durchformatierten Fernsehberichterstattung. So erfüllen sie eine wichtige journalistische Funktion und tragen zur Information und Meinungsbildung bei. Wie lautet die Formel, mit der man junge Menschen für seriöse Inhalte zu begeistert? Wie vermittelt man trockene Wissenschaft kurzweilig? Und wie kann Journalismus seiner gesellschaftlichen Funktion auf YouTube gerecht werden?

[4... echt gut gemacht, klar, sachlich, verständlich!

[5

Das neue Misstrauen und Vertrauenskrise als Chance?! Facebook gerät durch Hatespeech auf der Plattform sowie der Nutzung von Daten bei Werbekunden zunehmend unter Druck. Auch die Werbewirkung der Social Media-Plattform steht bei den Werbekunden zunehmend auf dem Prüfstand. Was fordern Werbekunden und Agenturen von Facebook in Bezug auf Werbewirkung und Transparenz? (Wie) können die klassischen Medien davon profitieren?