Are Chinese Children Cheating?

Sollen wir uns an einer Unternehmer-Reise in die Volksrepublik China beteiligen? Die Einladung der Berliner Behörden liegt seit langem vor. [1]

Wir haben uns dagegen entschieden.

- Ich kenne die Volksrepublik aus der Sicht eines Einzelreisenden seit den 70er Jahren. Zugleich Gastprofessor in Taiwan, war es damals noch notwendig, zwei Pässe zu haben, um überhaupt in beide "Chinas" einreisen zu können.

- Damals, als Ulrich(Uli) Wickerts Vater noch Botschafter in der VRC war, musste ich mir eine Einladung über den Botschafter der Republik Österreich besorgen, da das bundesdeutsche Kontingent mit der Einladung des Sängers Dietrich Fischer-Dieskau bereits erschöpft war.

- Früher war in China ein Vielfaches dessen zahlen, was vor Ort üblich war, wenn wir als Langnasen in diesem Land reisen wollten, heute zahlt man sein "Eintrittsgeld" an die eigenen Landsleute als "upfront payment": Sic tempora mutant .

- Die über viele Jahre gewachsenen persönlichen Beziehungen haben sich immer mehr von den Einflüssen der Politik entfernt. Und das war gut so. Wir haben zu viele von diesen Funktionträgern kommen sehen - und gehen.

- Die freundschaftliche Verbundenheit mit dem 2003 verstorbenen berliner Ehrenbürger Pekings hat mich hautnah erleben lassen, wie es wirklich im "inner circle" um diese Art der Kontaktpflege bestellt ist.

- So wichtig diese Mission für die Politik auch sein mag: mit unseren Erfahrungen und Möglichkeiten müssen wir uns jezt nicht einreihen in das Wirtschafts-Schatten-Kabinett jener, die immer noch allzu heftig von diesem Milliarden-Markt träumen GO EAST.

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PS. Auch wenn für viele nicht ganz nachvollziehbar, der Anlass für diesen Text ist die aktuelle BBC-NEWS-Story der Peking-/Beijing-Korrespondentin Louisa Lim. Und die liest sich so:

Mental health fears in China

A new survey indicates that more than 30m Chinese children are suffering from mental health or behavioural problems.
The figures also show that the number of children with such difficulties has risen sharply over the last 10 years.

The Beijing University survey found up to 22% of children suffered emotional problems like depression and showed problematic behaviour like lying.

These children, sometimes known as "little emperors", were born under the one child policy so have no siblings.

Psychologists say they are often spoilt and sheltered from problems by their parents, so are unable to cope with difficulties.

Parents also place huge amounts of pressure on their precious only child to succeed.

One survey of primary school students in Shanghai found almost a quarter had thought about taking their own lives.

Health ministry officials say they are deeply concerned with the problem, and are stepping up mental health education for teachers and doctors.

But there is a serious lack of mental health care professionals in China, with only 14,000 qualified psychiatrists in the whole country.

© BBC MMIV Published: 2004/10/11 06:38:06 GMT
http://news.bbc.co.uk/go/pr/fr/-/1/hi/world/asia-pacific/3732368.stm

[1Siehe Einladungsschreiben als PDF-File

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