Der Tod als Lösungs-Mittel

"Tot oder Lebendig". Der am 8. Dezember um 7:55 Uhr veröffentlichte nachfolgende Text aus der von uns abonierten "Netzeitung" spricht für sich selbst:


Juschtschenko sollte vergiftet werden

Ärzte sehen es laut einem Pressebericht als erwiesen an, dass der ukrainische Oppositionsführer vergiftet werden sollte. Juschtschenko war während des Wahlkampfes für die Präsidentenwahl schwer erkrankt.

Der ukrainische Oppositionsführer Viktor Juschtschenko sollte ermordet werden. Das geht aus Untersuchungen hervor, die Wiener Ärzte vor Wochen an dem erkrankten Politiker vornahmen und deren Ergebnisse jetzt ausgewertet wurden, wie die «Times» berichtet.
Die Zeitung beruft sich auf den Arzt Nikolai Korpan vom Wiener Rudolfinerhaus. Korpan sagte demnach, man sei sich sicher, welche Substanz die Krankheit Juschtschenkos ausgelöst habe. «Er hat diese Substanz von anderen Personen bekommen, die damit eine bestimmte Absicht verfolgt haben.» Auf die Frage, ob er auf eine Tötung anspiele, sagte Korpan: «Ja,natürlich.»

Injektion nicht ausgeschlossen

Juschtschenko war im September während des Wahlkampfes für die Präsidentenwahl schwer erkrankt. Später beschuldigte er die Regierungsseite, sie hätte versucht, ihn zu töten.

Laut Angaben der österreichischen Klinik hat Juschtschenko die giftige Substanz vermutlich über Nahrungsmittel oder Wasser zu sich genommen. Auch eine Injektion sei nicht ausgeschlossen, so der Arzt Korpan.

Juschtschenkos Gesicht ist seit seiner Erkrankung stark angeschwollen. Es war darüber spekuliert worden, ob er mit Dioxin vergiftet worden sein könnte. Eine Bestätitgung für den Verdacht gibt es bislang nicht.

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