Shomoyo - Gagaku - Saint-Saëns

Im Rahmen der Ausstellung DIGITAL CULTURE JAPAN fand am Mittwoch den 12. Januar, um 20 Uhr eine
klassische und zeitgenössische japanische Musik-Performance im Haus der Kulturen der Welt an der John-Foster-Dulles-Allee 10 in 10557 Berlin-Tiergarten statt.

Zu sehen und zu hören waren:

- BUGAKU- HOE
in der Einrichtung: Prof. Toshiro Kido

- SHOMYO SYMPHONIE II von Maki Ishii
als Europäische Erstaufführung
Orchesterleitung: Hans-Peter Kirchberg, Tanz: Talia Malich

Am Ende eines solchen Abends noch eine Spät-Kritik zu schreiben wäre zu früh - am nächsten Tag einen Kritik über den vergangenen Abend zu schreiben, zu spät.

Angesichts des Erlebten verbietet sich fast eine Kritik - und doch wäre es spannend, die Eindrücke zu beschreiben, die sich bei Anderen im Verlauf eines solchen Abends eingesellt haben.

Wir werden daher an dieser Stelle die Eindrücke anderer zitieren, bisland lassen sich aber nur Ankündigungen finden wie die der Berliner Morgenpost mit ihrer Ankündigung vom 6. Januar:

Die eigenen sind in zwei, drei kleinen Haiku [1] festgehalten und beim Verfasser persönlich abzufragen.

WS.

[1"Das Haiku entstammt der japanischen Literatur und hat sich dort seit dem 9. Jahrhundert aus dem fünfzeiligen Tanka (5-7-5-7-7 Silben) und der populären Renga-Dichtung des 14. Jahrhunderts entwickelt. Der größte japanische Haiku-Dichter Matsuo Bashô gab dem Gedicht im 17. Jahrhundert seine noch heute gebräuchliche anspruchsvolle inhaltliche Prägung und verhalf ihm zu einer ungeahnten Blüte. Für ein Haiku gilt grundsätzlich die Form von drei Zeilen mit je 5-7-5 Silben."
Mehr dazu: bei der Deutschen Haiku-Gesellschaft in Frankfurt am Main