Die Rache der RIM-Rivalen

Noch während der CeBIT hatte es SYMBIAN-Chef David Levin nur als ein "Hype" abgetan, dass sich jetzt auch die Firma Mircrosoft auf dem bis dato mit über 80% von ihm dominieten Markt der Smartphones zu engagieren begonnen hat. [1]

Heute nun meldet die englischsprachige Online-Presse allüberall, dass es zu einem Vertrag zwischen SYMBIAN und MICROSOFT gekommen sei.

Nachdem bereits der Exchange Server ActiveSync an Firmen wie Nokia, Motorola and palmOne lizensiert wurde, ist mit der Lizenz an Symbian zu erwarten, dass nun auch Panasonic, Sony Ericsson, Sharp, Siemens und andere mitmachen werden.

Damit, so das strategische Ziel, soll dem "Crackberry"-Entwickler Research in Motion im kanadischen Waterloo [sic!], kurz RIM, die Stirn geboten werden. Und die RIM-Aktie fiel daraufhin sofort um 5,8%.

Im
Handelsblatt wird das Thema an Nachfolgetag - mit der ausdrücklichen Gestattung eines Verweises auf diesen Artikel [2] aufgegriffen. Dort wird der Symbian Marketing Chef Simon Garth zitiert, wonach es ab 2006 auch aus ihrem Hause Mobiltelefone geben solle, "die [für die] Kommunikation per E-Mail, Mobilität und die Bedürfnisse von Geschäftskunden voll und ganz geeignet sind".

[1Siehe das Spielgel-Online-Interview von Thomas Hillenbrand, das am 18. März 2005 unter
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,342131,00.html
veröffentlicht wurde.

[2allerdings mit dem Link
"http://www.handelsblatt.com/pshb?fn=tt&sfn=go&id=1011068"
der nicht automatisch weitergeleitet wird