A(ch) I C H I(dealist)

Wie gut wäre es gewesen, auch an dieser jetzt eröffneten Weltaustellung in
AICHI ein wenig Anteil gehabt zu haben, standen doch die Vorbilder von Sevilla, Lisboa und "Hanova" [1] vor Augen: doch schon vormals an allen dreien eher mit dem Herzen als mit letzendlich umgesetzten Vorschlägen und Vorhersehungen beteiligt, waren es letztendlich auch dieses Mal erneut die Grossen Namen, die sich durchgesetzt haben. In ihnen sah man am ehesten die "Garantie", dass mittels ihrer auch eine grossartige Umsetzungen neuer Konzepte verlässlich eingekauft und damit "überflüssige Risiken" vermeidet werden konnten.

Zur Vorbereitung der Planungen für Japan gab es schon in Portugal Gespräche, die dann in Hannover im Jahr 2000 intensiv fortgeführt wurden. Dabei stand schon damals mit Turing Tables ein Projekt zur Diskussion, dessen Umsetzung gerade für Aichi kaum passender hätte gedacht werden können.
Aber letztendlich fehlte es an der ausreichenden Lobby- und Beziehungsarbeit, diese vom Thema her absolut passende Installation auch an die aktuellen Erfordernisse der Politik und des öffentlichen kulturellen Lebens entsprechend anzupassen und den Trägern und Repräsentanten dieser Institutionen nachhaltig genug anzudienen.

So bleibt mir nur eine öffentliche Entschuldigung gegenüber dem Urheber dieses Projektes, dessen Werk nun nicht aus diesem Anlass in Japan vorgeführt wird.

Und die Abbildung jener im Rahmen der oben zitieren Gespräche schon vor Jahren überreichten Tischfahne, die seitdem auf dem Konferenz-Tisch in der 5. Büro-Etage in der Kantstrasse 54 steht.

WS.

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[1wie die Japaner gerne zu sagen pflegen